Regaine bei Geheimratsecken

Regaine bei Geheimratsecken

20.11.2020

Wenn Männer unter der androgenetischen Alopezie leiden, bilden sich häufig Geheimratsecken aus. Was zunächst als zurückweichender Haaransatz an den Schläfen beginnt, kann im Lauf der Zeit zur starken Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls führen. Häufig haben schon Männer ab einem Alter von Mitte 20 mit der Ausbildung von Geheimratsecken zu kämpfen. Nicht selten beginnt die Glatzenbildung in diesem Bereich, wobei die Haare zunächst immer feiner werden und früher ausfallen.

In diesem Fall kann eine Behandlung mit dem Wirkstoff Minoxidil versucht werden, der beispielsweise im Präparat Regaine enthalten ist. Dieser kann nicht nur den Haarausfall an den Schläfen stoppen, sondern auch wieder neues Haarwachstum fördern. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Haarwurzeln noch aktiv sind.

Geheimratsecken sind nicht nur ein „männliches“ Problem

Typisch für den genetisch bedingten Haarausfall bei Männern ist die Ausbildung von Geheimratsecken. Manchmal kennzeichnet dieses Muster den Beginn des schleichenden Haarverlustes. Später können sich dann auch die Haare auf dem Oberkopf lichten, unter Umständen passiert dies aber zur gleichen Zeit. Wenn Männer unter 30 Jahren davon betroffen sind, lässt sie das optisch wesentlich älter wirken. Viele leiden sogar psychisch darunter und ziehen sich aus der Gesellschaft zurück.

Auch Frauen bleiben nicht von der androgenetischen Alopezie verschont, denn auch in ihrem Körper wird Testosteron gebildet. Allerdings folgt der Haarausfall in der Regel einem anderen Schema, so dass der Scheitel immer breiter wird. Es gibt jedoch auch Frauen, bei denen die Haare an den Schläfen immer spärlicher wachsen. Irgendwann müssen sie sich dann auch um die Kaschierung von Geheimratsecken bemühen.

Frühzeitiges Eingreifen kann Haarfollikel retten

Bei dünner werdendem Haar ist rasches Handeln angesagt, bevor Haarwurzeln absterben. Ist ein Haarfollikel erst einmal abgestorben, kann daraus auch kein Haar mehr wachsen. Eigentlicher Übeltäter ist auch nicht das Testosteron in seiner aktiven Form, sondern dessen Abbauprodukt, das so genannte Dihydrotestosteron, auch DHT abgekürzt. Dieses greift die Haarfollikel an und schwächt sie zusehends.

In der Folge können sie keine kräftigen Haare mehr ausbilden, da sie immer mehr verkümmern. Irgendwann bringen sie dann nur noch Flaumhaare hervor, bis sie schließlich ganz versiegen. Dann ist es definitiv zu spät, und kein Mittel der Welt kann neues Haarwachstum mehr anregen. Aus diesem Grund sollte der Haarausfall immer im Frühstadium eines erblich bedingten Haarausfalls gestoppt werden.

Regaine ist ein innovatives Haarwuchsmittel

Ursprünglich war der Wirkstoff Minoxidil gar nicht zur Behandlung von Haarausfall gedacht. Es handelte sich eigentlich um ein Mittel zur Senkung von Bluthochdruck, wobei vermehrter Haarwuchs eine weit verbreitete Nebenwirkung war. Dieser beschränkte sich zwar nicht nur auf die Kopfhaut, sondern zeigte sich am kompletten Körper. Dennoch wollte man diese Wirkung unbedingt den Menschen mit genetisch bedingtem Haarausfall zugute kommen lassen. 

Auch wenn man bis heute noch nicht sicher weiss, was genau das Haarwachstum anregt, so sprechen die hervorragenden Resultate doch für sich. Wahrscheinlich wird die Durchblutung der Kopfhaut verbessert, da die Blutgefäße sich weiten. Da die androgenetische Alopezie langsam voranschreitet, kann jederzeit mit der Behandlung mittels Regaine begonnen werden.

Die Anwendung von Regaine bei erblich bedingtem Haarausfall

Der Wirkstoff Minoxidil wird auf die Kopfhaut aufgetragen, so dass er den Körper nicht unnötig belastet. Allerdings hält die Wirkung nur so lange an, wie das Mittel auch angewendet wird. Demnach muss man ein Leben lang darauf setzen, wenn man die neue Haarpracht nicht wieder verlieren möchte. Regaine gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen für Männer und Frauen.

Männer wenden eine Lösung mit fünf Prozent Minoxidil an, während bei Frauen auch zwei Prozent ausreichen. Die Kopfhauttinktur muss zweimal täglich aufgetragen werden, beim Schaum ist nur eine Anwendung am Tag notwendig. In den ersten sechs Wochen fällt vielen Betroffenen ein massiver Haarverlust auf. Vor diesem sollte man sich jedoch nicht fürchten, denn er signalisiert ein Anschlagen der Behandlung.

Regaine oder Haartransplantation?

Viele Männer und Frauen berichten davon, dass ihre Geheimratsecken durch die Anwendung von Regaine wieder zugewachsen sind. Dennoch sollte man bedenken, dass die lebenslange Behandlung unumgänglich ist, wenn man diesen Haarstatus erhalten möchte. Einigen ist die tägliche Prozedur auf Dauer zu zeitaufwendig, und außerdem geht sie auch ins Geld. Die einzige permanente Lösung ist eine Haartransplantation, denn die verpflanzten Haare wachsen normalerweise bis ans Lebensende.

Der Chirurg Dr. Serkan Aygin praktiziert seit nunmehr 24 Jahren an seiner international bekannten Klinik in Istanbul. Er hat sich auf Haartransplantationen spezialisiert und kann viele moderne Operationsmethoden anbieten. Die minimalinvasiven Eingriffe sind für die Patienten äußerst schonend und gewährleisten sehr natürliche und zufriedenstellende Ergebnisse. Nach einem persönlichen Beratungsgespräch mit kostenloser Haaranalyse wird für jeden Patienten die optimale Operationstechnik festgelegt.

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