Soft FUE Haartransplantation

Ein kurzer Überblick der neusten Innovation in der Dr. Serkan Aygin Clinic

Vorteile der Soft FUE Haartransplantation

Die Soft FUE bietet sowohl den Patienten als auch dem medizinischen Team erhebliche Vorteile. Die wichtigsten Vorteile der Soft FUE Sedierung in der Dr. Serkan Aygin Clinic sind:

  • Der Patient hat während der Lokalanästhesie keine Schmerzen.
  • Der Patient bleibt während des Eingriffs bei vollem Bewusstsein.
  • Der Patient darf vor der Operation essen und trinken. Dies verhindert nicht, dass die Sedierung verabreicht wird.
  • Der Patient kann während der Operation alle seine Bedürfnisse erfüllen (z. B. auf die Toilette gehen, essen und trinken, Musik hören, fernsehen).
  • Der Patient kann nach Beendigung der Operation problemlos nach Hause oder ins Hotel zurückkehren.
  • Die Kommunikation zwischen dem Patienten und dem Ärzteteam bleibt während der gesamten Operation aufrecht.
  • In allen Stadien der Operation kann der Patient kontinuierlich über alle Vorgänge informiert werden.
  • Somit behält der Patient während der gesamten Operation die volle Kontrolle über seinen Körper.

 

Saphir FUE Haartransplantation

Dr. Serkan Aygin und sein Team sind ständig um das maximale Wohlbefinden ihrer Patienten mithilfe der aktuellsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Transplantationsmedizin bemüht. Einerseits bildet sich Dr. Serkan Aygin laufend weiter, besucht Kongresse und Fachtagungen zur neuesten Forschung im Bereich Haartransplantation. Andererseits ist auch die tägliche Arbeit mit den Patienten und die daraus resultierende Erfahrung ein wichtiger Bereich, in dem Forschung „on the job“ passiert.

„Es geht immer darum, die medizinischen Möglichkeiten zu optimieren, um unseren Patienten maximalen Komfort zu bieten. Erstmals stellen wir ab 2019 die Soft FUE Haartransplantation vor. Der Eingriff wird hier unter Sedierung durchgeführt, die einige erhebliche Vorteile bietet. Vor allem behält der Patient während der ganzen Operation die volle Kontrolle und ist jederzeit über den Eingriff informiert“, so Dr. Serkan Aygin über die neue Methode.

Wieso ist diese Behandlung so effektiv?

Die FUE Methode – kurz erklärt

Die FUE Methode ist eine moderne Technik der Haartransplantation, mit der lichtes Haar oder auch völlig kahle Bereiche an der Kopfhaut und im Gesicht erfolgreich und nachhaltig therapiert werden können. Bei der FUE Technik (Follicular Unit Extraction) werden die einzelnen follikularen Einheiten (engl. Folliculare Units genannt) entnommen. Jede Unit oder Einheit besteht aus 1 bis 4 Haaren – nicht einzelne Haare werden also verpflanzt, sondern mehrere, die aus einer kräftigen Wurzel wachsen.

Unter zumeist örtlicher Betäubung entnimmt der Chirurg von sogenannten Spenderstellen mit vollem Haar an der Kopfhaut die gewünschte Menge an Transplantaten. Das dafür verwendete mikrochirurgische, motorbetriebene Gerät führt winzige Schläge auf die Kopfhaut mit einem Durchmesser zwischen 0,5 mm und 1,0 mm aus.

Als Nächstes werden die Aufnahmestellen mit sehr feinen Klingen (z. B. Saphirklingen) oder feinen Nadeln durchstochen. Die FUE Technik hinterlässt im Gegensatz zur veralteten FUT Technik (Follicular Unit Transplantation) also nur winzige, später nicht sichtbare punktförmige Narben.

Die Transplantate werden dann in einem vorbestimmten Muster und einer bestimmten Dichte in die kahlen Stellen eingesetzt. Die Wuchsrichtung des vorhandenen Haares bestimmt den Winkel, in dem die Transplantate eingesetzt werden, um ein realistisches Haarmuster der verpflanzten Haare zu erzeugen. Die Wiederherstellung nach dem Eingriff dauert weniger als 7 Tage. Die transplantierten Haare wachsen innerhalb eines Jahres auf natürliche Weise nach.

Die Extraktion von follikulären Einheiten kostet im Vergleich zur FUT Technik mehr Zeit, wobei die tatsächliche Dauer des Eingriffs von den Fachkenntnissen des Chirurgen, dem Ausmaß des Haarausfalls und der Erntegeschwindigkeit abhängt. Die FUE Technik erfordert jedoch mehr Fachwissen, und nur wenige Chirurgen verfügen über die technischen und ästhetischen Fähigkeiten, um das Verfahren wirklich erfolgreich durchzuführen.

Was genau ist der Unterschied zu anderen Methoden?

Vor der Operation – die Anästhesie

Doch was unterscheidet die Soft FUE Haartransplantation nun von der FUE Technik, die oben kurz beschrieben wurde? Es ist die Methode der Betäubung (Anästhesie) vor der Operation, die hier den Ausschlag gibt.

Haartransplantationstechniken erfordern über längere Zeit eine zuverlässige Anästhesie. In der Regel werden FUE Haartransplantationen mit zwei Formen der örtlichen Betäubung (lokalen Anästhesie) durchgeführt:

Lokale Betäubung direkt in die Spender- und Empfängerstellen der Kopf- bzw. Gesichtshaut mit Injektion. Davor werden die betreffenden Stellen mit einem Vereisungsspray betäubt, sodass die Einstiche der Nadeln weniger spürbar sind. Der Patient enthält zusätzlich ein beruhigendes Medikament und ist während der Operation wach, aber schläfrig.

Lokale Betäubung mit der sogenannten nadellosen Anästhesie. Sie eignet sich für Menschen, die Nadeln grundsätzlich ablehnen. Diese Methode schleust das Anästhetikum mit Druck in die oberen Hautschichten ein, wobei sich bei dieser Form der Betäubung das Anästhetikum nicht so tief und gleichmäßig in der Haut verteilt und das Schmerzempfinden während der Operation daher höher sein kann. Ein zusätzlich beruhigendes Medikament zur Sedierung kann hierbei hilfreich sein.

Eine wirksame Lokalanästhesie kann während der Haartransplantation aufrechterhalten werden. Es muss sorgfältig darauf geachtet werden, die Beschwerden durch geeignete Techniken zu minimieren und dabei die Überwachung der Gesamtdosis auch der ergänzenden Medikation nicht aus den Augen zu verlieren. Es ist eine ständige Überwachung der Toxizität durch den Anästhesisten erforderlich, ebenso wie ein frühzeitiges Eingreifen in dem unwahrscheinlichen Fall, dass Warnzeichen auftreten sollten.

Die Soft FUE Haartransplantation bietet nun eine neue Möglichkeit der Sedierung durch einen Venenzugang, zumeist am Arm. Hierbei bleibt der Patient bei vollem Bewusstsein und kann sogar essen oder auf die Toilette gehen. Bei dieser Methode ist die Dosis von größter Bedeutung. Unter ständiger Überwachung durch einen erfahrenen Anästhesisten ist es möglich, das Anästhetikum so zu dosieren, dass einerseits das Schmerzempfinden ausgeschaltet wird und andererseits der Patient wach bleiben kann. So kann die zusätzliche lokale Anästhesie der Transplantationsbereiche völlig ohne Schmerzen durchgeführt werden.

In der Dr. Serkan Aygin Clinic wird die Soft FUE Sedierung unter Aufsicht eines erfahrenen und speziell dafür ausgebildeten Arztes durchgeführt. Ausgehend von einer individuellen Analyse aller körperlichen und mentalen Voraussetzungen des Patienten bestimmt der Anästhesist die Dosierung, die auch während der Operation laufend überwacht werden muss. Der Herzrhythmus und andere Vitalfunktionen sowie das Schmerzempfinden des Patienten sind ausschlaggebend für den Anästhesisten, um die Dosierung individuell anzupassen.

Ein Video über die Soft FUE Methode, von der Dr. Serkan Aygin Clinic

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