Haartransplantation Spenderbereich

Wenn es um eine Haartransplantation geht, dann ist meistens vom Empfängerbereich die Rede. Nicht weiter verwunderlich, denn schließlich sollen hier die transplantierten Haare später sprießen. Damit volles Haar aber wachsen kann, müssen aus dem Spenderbereich erst einmal Grafts entnommen werden. 

Kahle Stellen können von Haarausfall Betroffene also nur loswerden, wenn ausreichend Haare im Spenderbereich zur Verfügung stehen. Auch nach dem Eingriff sollte diesem Bereich viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Mit der richtigen Pflege kann man Probleme vermeiden und den Heilungsprozess unterstützen.

Spenderbereich ist meistens der Hinterkopf

Bei einer Haartransplantation ist es äußerst wichtig, dass nur Haare entnommen werden, die später nicht wieder ausfallen. Als so genannte Donor Area dient meistens der Hinterkopf. Das liegt am typischen Haarausfallmuster beim erblich-bedingten Haarausfall. 

In den meisten Fällen wird der Oberkopf allmählich lichter, während der Haarkranz bis ins hohe Alter erhalten bleibt. Bei der FUE-Methode erfolgt die Entnahme der Haare deshalb überwiegend aus diesem Spenderbereich. Eine mögliche Alternative wäre der untere Bartbereich am Hals des Mannes.

Mögliche Probleme nach der Haartransplantation

Häufig wird der Spenderbereich nach dem Eingriff ziemlich vernachlässigt. Deshalb muss man bei der Heilung im Spenderbereich eventuell mit leichten Komplikationen rechnen. Es ist vollkommen normal, dass es im Donorbereich zu Juckreiz kommt, dieser gehört zum Heilungsprozess dazu. Unter Umständen können sensible Patienten einen leichten Schmerz auf der Kopfhaut verspüren.

Selten kommt es im Spenderbereich durch die Entnahme der Grafts zu Entzündungen. Natürlich lichten sich die Haarfollikel in diesem Bereich, je nach entnommener Haarmenge. Erst nach ein paar Monaten wird man diesen Zustand beurteilen können. Hautreizungen sind ebenfalls normal, und brennen in der Regel nur, wenn man den Spenderbereich nicht richtig pflegt.

Den Spenderbereich nach der Haartransplantation optimal pflegen

Probleme im Spenderbereich treten gewöhnlich nur dann auf, wenn man sich nicht genügend um ihn kümmert. Ab dem dritten Tag kann  man die Haare ruhig täglich waschen. Das Waschen der Haare sollte immer mit lauwarmem Wasser und dem empfohlenen Shampoo vorgenommen werden. Im Spenderbereich darf man auch sanften Druck ausüben, da ja keine transplantierten Haare ausgehen können. Auf Fäden oder Klammern muss man auch keine Rücksicht nehmen, denn diese kommen nur bei der FUT-Methode zum Einsatz.

Ansonsten halten sich Patienten am besten immer an die Anweisungen der Klinik. Sollte die Kopfhaut sehr jucken, kann die feuchtigkeitsspendende Lotion ruhig mehrmals täglich aufgetragen werden. Auf keinen Fall darf man an der Kopfhaut kratzen, da sich die Krusten sonst frühzeitig ablösen könnten. Den Spenderbereich sollte man nach dem Eingriff möglichst nicht berühren und ihn unbedingt vor Verschmutzungen schützen.

Shock Loss fast nie im Spenderbereich

Der so genannte Shock Loss bleibt kaum einem Patienten erspart. Etwa zwei bis sechs Wochen nach der Haartransplantation fallen fast alle verpflanzten Haare wieder aus. Das sorgt zwar für einen gehörigen Schreck, ist jedoch ein vollkommen normales Phänomen in der Heilungsphase. Die transplantierten Haarwurzeln verbleiben in der Kopfhaut, und nach rund drei Monaten wachsen die Haare wieder. 

In der Regel betrifft dieser plötzliche Haarverlust aber nur den Empfängerbereich. Die umliegenden Haare fallen lediglich dann aus, wenn es bei der Entnahme zu einem Trauma gekommen ist. Allerdings muss man sich dann keine Sorgen machen, denn auch diese Haare kommen wieder, so bald sich die Kopfhaut wieder beruhigt hat.

Der Heilungsprozess des Spenderbereichs

Bevor Patienten einen Vorher-Nachher-Vergleich anstellen, sollten sie die komplette Heilungsphase abwarten. Der Heilungsprozess des Donorbereichs beginnt gleich nach der Operation. Wenn am Tag nach dem Eingriff der Verband entfernt wird, ist der Spenderbereich noch wund, gerötet und etwas feucht. 

Die winzigen Mikroverletzungen werden bis zum vierten Tag mit kleinen Krusten bedeckt sein. Diese sind natürlich viel kleiner als die im Empfängerbereich und müssen auch nicht ganz so behutsam behandelt werden. Schließlich können hier keine Transplantate ausgehen. Normalerweise fallen die Krusten nach spätestens zwei Wochen ab, dann ist die oberflächliche Heilung abgeschlossen.

Erstklassige Nachbetreuung durch die Dr. Serkan Aygin Clinic

Nach der Haartransplantation beginnt mit der Heilungsphase eine ganz entscheidende Zeit. Schließlich kann erst daran anschließend das Endergebnis beurteilt werden. Damit Patienten der Istanbuler Dr. Serkan Aygin Clinic eine hohe Zufriedenheitsgarantie haben, liegt den Ärzten die Nachsorge ganz besonders am Herzen. 

Aus diesem Grund können sich Patienten jederzeit und mit jedem Anliegen an die renommierte türkische Klinik wenden. Nur nach einer optimalen Zusammenarbeit kann am Ende ein ganz neues Lebensgefühl stehen.

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