Krustenbildung gehört bei einer Haartransplantation zum Heilungsprozess

Wenn man sich einer Haartransplantation unterzieht, müssen so genannte Grafts im Spenderbereich entnommen und dann an die gewünschte Stelle verpflanzt werden. Um die Haarfollikel in der Kopfhaut zu platzieren, müssen winzige Schnitte erfolgen. Es entstehen somit minimale Wunden, aus denen wenig Blut austritt, welches später gerinnt und eine Kruste bildet.

Diese Schnittwunden sind ganz klein, aber dafür sind nach der Haartransplantation viele davon auf der Kopfhaut vorhanden. Die Krustenbildung lässt sich also nicht vermeiden und stellt einen Teil des Heilungsprozesses dar. Damit dieser problemlos verläuft, müssen nach der Haartransplantation jedoch ein paar wichtige Punkte berücksichtigt werden.

Direkt nach der Operation beginnt die Krustenbildung

Wenn der Eingriff vorüber ist, beginnt das menschliche Immunsystem mit seiner Arbeit. Die winzigen Verletzungen auf der Kopfhaut müssen vor Schmutz und Staub geschützt werden, damit keine Entzündungen entstehen. Die Bildung einer Kruste ist somit nicht nur notwendig, um Blutungen zu stoppen. Bereits einige Stunden nach der Haartransplantation haben sich die Krusten gebildet. Damit der Heilungsprozess darunter ungestört ablaufen kann, ist der Verbleib der Verkrustungen für eine gewisse Zeit unabdingbar.

Bis zum vierten postoperativen Tag ist die Kruste getrocknet und löst sich dann zusehends von der Haut ab. Die Krustenbildung ist demnach ein vorübergehender Schönheitsmakel, mit dem die Patienten leider leben müssen. Die Intensität der Krustenbildung hängt auch maßgeblich von der angewandten Methode ab. Bei der früher üblichen FUT-Methode bildete sich eine sehr starke Kruste. Dank der neuen Methoden konnte die Krustenbildung enorm reduziert werden.

Disziplin ist nach der Haartransplantation gefragt

Das endgültige Resultat der Haartransplantation hängt unter anderem auch vom Verhalten des Patienten ab. Natürlich juckt die Kopfhaut beim Verheilen, und es ist auch allzu verführerisch, die Kruste mit den Fingern abzupulen. In diesem Fall ist definitiv Beherrschung erforderlich, denn durch das Kratzen würden sich die Grafts mit der Kruste ablösen.

Es ist eine vollkommen andere Situation, wenn vier bis sechs Wochen später die transplantierten Haare von alleine ausfallen. Bis dahin hat eine Verankerung der Haarpapillen in der Kopfhaut stattgefunden. Das ist die wichtige Voraussetzung für das Wachstum von neuen, gesunden Haaren.

Patienten können den Behandlungserfolg beeinflussen

Der Patient kann einiges dazu beitragen, den Heilungsprozess zu beschleunigen und das Operationsergebnis zu verbessern. 48 Stunden nach dem Eingriff erfolgt die erste Haarwäsche, und zwar nach einem ganz besonderen Schema. Verwendet werden ein von der Klinik empfohlenes Shampoo und eine Lotion. Die Lotion wird auf den Empfänger- und den Spenderbereich ganz behutsam in Haarwuchsrichtung aufgetupft, sie darf unter keinen Umständen einmassiert werden.

Die Lotion lässt man dann rund 60 Minuten einwirken. Dann wird sie mit lauwarmem Wasser abgespült, ohne die Hände dabei zu benutzen. Im nächsten Schritt wird das medizinische Shampoo in den Händen aufgeschäumt, und der Schaum dann ohne zu reiben auf der Kopfhaut verteilt. Nach einer Einwirkzeit von drei Minuten wird das Shampoo mit warmem Wasser ausgespült. Dazu füllt man Wasser in eine Schale oder eine Kanne und gießt es vorsichtig über den Kopf.

Diese Haarwäsche nimmt man in den nächsten 10 Tagen täglich vor, sie lindert übrigens auch etwaigen Juckreiz. In diesem Zeitraum sollten auch jegliche körperlichen Anstrengungen vermieden werden, denn Schweißbildung wirkt sich negativ auf die Wundheilung aus. Nach etwa 14 Tagen sollte die Kopfhaut frei von Krusten sein. Sind dann noch Reste vorhanden, kann man diese durch sanftes Reiben ablösen. Die Klinik gibt dem Patienten immer ein Infoblatt mit gewissen Verhaltensregeln mit, an die man sich unbedingt halten sollte. So sollte der Patient in den ersten fünf Nächten möglichst auf dem Rücken schlafen und ein Nackenkissen verwenden. Bis zu vier Wochen nach dem Eingriff sollten Solarium und Sauna nicht aufgesucht und Sonneneinstrahlung vermieden werden.

Fazit: Es gehört zum natürlichen Heilungsprozess dazu, dass sich auf der Kopfhaut Krusten bilden. Es kommt nur darauf an, dass man richtig damit umgeht, um das Operationsergebnis positiv zu beeinflussen.

Haartransplantationen in der Dr. Serkan Aygin Clinic

Zu den international renommierten Kliniken für professionelle Haartransplantationen gehört die Klinik von Dr. Serkan Aygin in Istanbul. Der Chirurg kann zahlreiche Referenzen vorweisen und verfügt üder eine langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet.

Die Zufriedenheit seiner Patienten aus vielen europäischen Ländern spricht für sich. Dr. Serkan Aygin ist stets auf dem neuesten Stand der Technik und kann den Patienten in seiner Klinik innovative Technologien bei der Haartransplantation anbieten.

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