Öle gegen Haarausfall

Öle gegen Haarausfall

02.04.2021

Kaum jemand ist zufrieden mit seinen Haaren, manchen sind sie zu strohig, anderen zu dünn, doch am schlimmsten ist das leidige Thema Haarausfall. Besonders für Frauen stellt Haarausfall eine große Belastung dar, wenn sich das Haupthaar langsam lichtet und die Frisur einfach nicht mehr sitzen will. Natürlich gibt der Markt allerhand Mittel zur Förderung des Haarwuchses her. Doch oftmals ist es gar nicht nötig, so viel Geld auszugeben, denn auch mit Hausmitteln kann man durchaus einiges erreichen.

Da kräftige Haare nur aus einer gesunden Kopfhaut sprießen können, sollte man diese gut nähren und pflegen. Ätherische Öle sind dabei eine große Hilfe, denn sie versorgen Haar und Haut mit Feuchtigkeit, haben eine antibakterielle Wirkung, und schleusen wertvolle Nährstoffe in die Kopfhaut ein. Die Öle gegen Haarausfall haben einen tollen Nebeneffekt, denn sie machen trockenes und widerspenstiges Haar schön geschmeidig und glänzend. Es gibt eine riesige Auswahl an ätherischen Ölen, doch nicht alle eignen sich gleichermaßen bei Haarausfall.

Olivenöl

In Olivenöl sind nicht nur zahlreiche Vitamine und wertvolle Fettsäuren enthalten, sondern noch weitere gute Essenzen. Das Olivenöl glättet die Haarstruktur und bringt die Haare zum Glänzen, Dichterer und gesunder Haarwuchs wird durch den hohen Anteil an Vitamin E gefördert. Darüber hinaus hat das Olivenöl auch einen antibakteriellen Effekt und beruhigt somit die Kopfhaut.

Arganöl

Dieses Öl hat einen hohen Anteil an Vitamin E, welches das Wachstum der Haare fördern kann. Darüber hinaus enthält es auch viele essenzielle Fettsäuren, vor allem die entzündungshemmende Linolsäure. Phytosterine fördern den Stoffwechsel der Haut, und Carotinoid kann die Kopfhaut vor UV-Strahlung schützen, die ebenfalls Haarausfall begünstigen kann. Die Haare werden optimal mit Vitalstoffen versorgt und dadurch gestärkt.

Kaktusfeigenkernöl

Das Kaktusfeigenkernöl schützt die Haare vor Hitzeschäden und schließt die Feuchtigkeit ein, so dass man eine gute Waffe gegen trockenes Haar zur Hand hat. Das nicht fettende Öl versorgt Kopfhaut und Haare mit vielen Vitaminen und Vitalstoffen, um das Haarwachstum zu unterstützen. Außerdem kann es Entzündungen der Kopfhaut lindern und die Haare kräftigen. Bereits in der Antike wussten Frauen die positiven Eigenschaften des Kaktusfeigenkernöls zu schätzen.

Mandelöl

Mandelöl versorgt die Haarwurzeln mit allen notwendigen Nährstoffen und schleust viel Feuchtigkeit in die Haare ein. Viele Haarpflegeprodukte enthalten deshalb Mandelöl, da es die Haare geschmeidiger macht und kräftigt. Das liegt unter anderem daran, dass im Mandelöl Biotin enthalten ist, welches schwache Haarwurzeln stärken kann. Das wertvolle Vitamin E regeneriert die Haare und erhält sie jugendlich.

Kokosöl

Kokosöl enthält viele gesättigte Fettsäuren, und ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen, die allesamt dem Haarwuchs zugute kommen. Die Haarstruktur wird geglättet, und die Haare werden zum Glänzen gebracht. Aminosäuren bauen das Haar von innen heraus auf, Haarausfall durch Entzündungen und Bakterien wird vorgebeugt. Laurinsäure kann die gereizte Kopfhaut beruhigen und stärkt die Haarwurzeln.

Hanföl

Hanföl kann mit einem hohen Gehalt an Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren punkten. Darüber hinaus kräftigt Vitamin E die Haare und fördert einen gesunden Haarwuchs. Auch das im Hanföl enthaltene Zink ist ein wichtiger Baustein des menschlichen Haars. Das antibakterielle Hanföl schützt die Haare vor Hitze, Sonneneinstrahlung und anderen schädlichen Umwelteinflüssen.

Rosmarinöl

Rosmarin fördert die Durchblutung der Kopfhaut und kann darüber hinaus auch Reizungen bekämpfen. Es ist wirksam gegen Schuppen und versorgt die Haarwurzeln mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Neben diesen sieben Ölen bieten sich auch Rapsöl, Lavendelöl und Kamillenöl für die Behandlung von Haarausfall und trockener Kopfhaut an.

Die richtige Anwendung von Ölen gegen Haarausfall

Falls der Haarausfall nicht krankheitsbedingt ist, kann man mit Ölen auf jeden Fall einen Versuch wagen. Allerdings kommt es bei der Behandlung darauf an, dass die Öle auch korrekt angewendet werden. Da ätherische Öle sehr stark und hochkonzentriert sind, reichen ein paar Tropfen vollkommen aus. Diese kann man dann mit einem Trägeröl mischen, wobei Olivenöl, Kokosöl und Jojobaöl am besten dafür geeignet sind.

Die Öle sollte man sanft in die Kopfhaut einmassieren, damit die Wirkstoffe tief eindringen können. Außerdem fördert eine Massage auch die Durchblutung der Kopfhaut. Man sollte das Öl dann für mindestens 30 Minuten einwirken lassen. Manche lassen es auch über Nacht einwirken und waschen es dann am nächsten Morgen mit einem milden Shampoo aus. Alternativ kann man auch wenige Tropfen des Öls mit in das Shampoo oder die Spülung geben. Nach dem sorgfältigen Ausspülen wird das Haar wie gewohnt getrocknet und frisiert.

Manchmal hilft nur eine Haartransplantation

Leider bringen Öle oder andere Hausmittel nicht immer den gewünschten Erfolg. Vor allem wenn man es mit erblich bedingtem Haarausfall zu tun hat, lässt sich dagegen kaum etwas tun. In diesem Fall kann nur eine Haartransplantation das Problem dauerhaft lösen. Mittlerweile sind diese Eingriffe äußerst schonend und können mit besonders natürlichen Resultaten überzeugen. Bestes Beispiel dafür ist der türkische Chirurg Dr. Serkan Aygin, der seit über 25 Jahren Menschen aus allen Erdteilen wieder glücklich macht. An seiner Klinik in Istanbul bietet er stets die neuesten Techniken an, um für jeden Patienten den Traum vom vollen Haarschopf zu verwirklichen.

Wie sieht Ihr Haarausfall aus?

Mein Haarausfall sieht anders aus

Ähnliche Beiträge…

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.