Haarausfall durch fettige Haare

Haarausfall durch fettige haare

25.09.2020

Viele Menschen haben bereits kurz nach dem Haarewaschen schon wieder fettiges Haar. Die Haare fühlen sich nicht nur unangenehm an, sondern glänzen auch noch unschön und wirken ungepflegt. Die Ursachen für fettige Haare können sehr vielfältig sein, wobei es sich aber immer um eine vermehrte Produktion von Talg handelt. Häufig gesellen sich auch noch Juckreiz und Schuppen hinzu. Im schlimmsten Fall kann es bei einer fettigen Kopfhaut auch zu Haarausfall kommen.

Der Talg ist wichtig für die Gesundheit von Haaren und Kopfhaut, doch überschüssiges Fett zieht immer Probleme nach sich. Die Kopfhaut kann den Talg dann nicht mehr aufnehmen, so dass er zwangsläufig in den Haaren landet. Wenn man durch fettige Haare verursachten Haarausfall bekämpfen möchte, muss man zunächst auf Ursachensuche gehen.

Mögliche Ursachen für fettige Haare

Fettige Haare rühren immer von überschüssigem Talg auf der Kopfhaut her, der dann an die Haare weitergeleitet wird. Häufig ist der Grund für diese Überproduktion eine genetische Veranlagung, Normalerweise sind die männlichen Hormone, unter anderem das Testosteron, aus dem Gleichgewicht geraten. Ein weiterer wichtiger Faktor sind hormonelle Veränderungen, die sich beispielsweise während der Pubertät, einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren abspielen.

Schließlich wirkt sich auch Stress auf den Hormonhaushalt aus, so dass dieser auch fettige Haare begünstigen kann. Eine falsche Ernährung oder bestimmte Medikamente können die Haare ebenfalls schneller fettig werden lassen. Eine mechanische Reizung, beispielsweise durch das Tragen von Mützen oder Helmen, kann das Problem verstärken. Auch tägliche Haarwäschen können die Talgproduktion zusätzlich ankurbeln.

Fettige Haare fördern Haarausfall

Nicht immer müssen fettige Haare auch zu Haarausfall führen, sie sollten aber immer als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden. Vor allem ein erblich bedingter Haarausfall kann dadurch verschlimmert werden. Durch die überschießende Talgproduktion kann es auch zu Schuppenbildung und verstopften Poren kommen. Werden die Haarfollikel von zu viel Talg eingeschlossen, ersticken sie nahezu darin.

Natürlich ist dies keine gute Voraussetzung für gesundes Haarwachstum. Den Haarwurzeln mangelt es dann an lebensnotwendigen Nährstoffen und Sauerstoff, so dass sie wesentlich früher ausfallen. Damit es nicht so weit kommt, sollte man unbedingt etwas gegen fettige Haare unternehmen, wenn die Problematik sehr stark ausgeprägt ist. Sobald man die Ursache ausgemacht hat, kann man sich um Veränderung bemühen und diese weitgehend abstellen.

Behandlungsmöglichkeiten bei fettigen Haaren

Bei Haarausfall geht es immer darauf, so schnell wie möglich zu handeln, damit ein Großteil der Haarwurzeln intakt bleibt. So ist es auch bei fettigen Haaren, denn wenn nicht frühzeitig eingegriffen wird, kann das Haar sich dauerhaft lichten. Die meisten Betroffenen setzen zunächst auf häufiges Haarewaschen, denn mit fettigen Haaren fühlt man sich einfach ungepflegt. Damit erreicht man aber häufig gerade das Gegenteil, und es kommt zu einem noch rascheren Nachfetten.

Nur durch geeignete Haarpflegeprodukte kann die Kopfhaut ihren Normalzustand wieder erlangen und die übermäßige Talgbildung gedrosselt werden. Deshalb muss unbedingt auf Shampoos für fettige Haare gesetzt werden. Rückfettende Produkte, wie zum Beispiel Haaröle oder ölhaltige Shampoos und Spülungen, sollten gar nicht verwendet werden. Erfordern trockene Haarlängen und -spitzen die Verwendung solcher Produkte, dürfen diese nicht bis an die Kopfhaut aufgetragen werden.

Die Kopfhaut kann ganz sanft mit den Fingern massiert werden, das kann zu einer Regulierung der Talgproduktion beitragen. Eventuell kann dazu auch ein spezielles Haarwasser verwendet werden. Kommen zu den fettigen Haaren noch Schuppen hinzu, hat sich der Einsatz von Anti-Schuppen-Shampoos bewährt. Beim Kauf wäre auf die Eignung für fettige Haare zu achten.

Liegen den fettigen Haaren aber hormonelle Veränderungen zugrunde, helfen diese Maßnahmen kaum. Dann sollte auf jeden Fall zunächst ein Dermatologe aufgesucht werden, der vielleicht an einen Endokrinologen überweist. Das Tragen von Mützen, Caps oder Motorradhelmen sollte auf ein Minimum reduziert werden, denn es sollte möglichst viel Luft an die Kopfhaut kommen. Das schnelle Nachfetten kann auch vermindert werden, indem die Haare an der Luft trocknen oder nicht zu heiß geföhnt werden.

Haartransplantation kann Selbstbewusstsein stärken

Nicht immer lassen sich fettige Haare effektiv bekämpfen, vor allem dann, wenn ihnen eine genetische Veranlagung zugrunde liegt. Bei schwerem Verlauf und längerer Dauer kommt es bei Männern manchmal zur vermehrten Glatzenbildung und bei Frauen zu einem lichteren Haarschopf. In diesen Fällen kann eine Haartransplantation als dauerhafte und effektive Lösung in Betracht gezogen werden. In Istanbul, an der renommierten Dr. Serkan Aygin Clinic , führt das Team rund um den international bekannten Chirurgen seit über 23 Jahren Haartransplantationen durch. Verpflanzte Haare können gesund nachwachsen und bleiben ein Leben lang erhalten. Auf diese Weise kann das Selbstvertrauen wieder steigen und ein ganz neues Lebensgefühl entstehen.

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