Vitamin D Mangel Haarausfall

Wenn Haare plötzlich sehr trocken und brüchig sind, oder sogar vermehrt Haare ausgehen, muss auch immer an einen Vitamin- oder Mineralstoffmangel gedacht werden. Wenn ein Mangel Haarausfall verursacht, dann kommt dem Vitamin D eine ganz wichtige Rolle zu.

Vitamin D wird mit Hilfe des Sonnenlichts im Körper gebildet. Doch bis zu 90 Prozent der Bevölkerung leidet unter einem Vitamin D Mangel, und das nicht nur im Winter. Das liegt oftmals daran, dass man sich zu wenig in der Sonne aufhält, oder einen Lichtschutz aufgetragen hat. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D3 über die Nahrung kann nicht sichergestellt werden. Bei diffusem Haarausfall sollte also auch immer der Vitamin D Spiegel im Auge behalten werden.

Vitamin D Mangel kann zu Haarausfall führen

In den vergangenen Jahren haben sich mehrere Studien mit dem Zusammenhang zwischen Vitamin D und Haarausfall beschäftigt. Zum einen unterstützt das Vitamin den Calciumstoffwechsel, hält die Haut in Balance und reguliert auch das Immunsystem der Haut. All diese Faktoren sind unabdingbar für gesundes Haar. Darüber hinaus hat sich auch gezeigt, dass Vitamin D an der Vermehrung der hormonbildenden Zellen beteiligt ist, welche ein Überleben der Haarfollikel sichert.

Untersuchungen haben aufgedeckt, dass bei vielen Menschen mit Haarausfall der Vitamin D Spiegel deutlich zu niedrig ist. Auch eine Alopecia areata oder eine androgenetische Alopezie kann durch einen Vitamin D Mangel verschlimmert werden. Den Vitamin D Bedarf kann der menschliche Körper fast nicht alleine decken, so dass in vielen Fällen eine Nahrungsergänzung sinnvoll ist.

Haare verfügen über Vitamin-D-Rezeptoren

Um zu verstehen, was Vitamin D mit Haarausfall zu tun hat, wurde nach möglichen Vitamin-D-Rezeptoren gesucht. Diese VDR wurden sowohl in den Haarwurzeln als auch in den Haarwurzelscheiden gefunden, wobei gerade letztere für den Haarverlust verantwortlich sind. Während ein Haarfollikel verschiedene Phasen durchläuft, konnte gerade in der anagenen Phase und der katagenen Phase eine verstärkte Produktion festgestellt werden. Deshalb gehen Forscher davon aus, dass die Rezeptoren im Zusammenspiel mit diversen Hormonen für die Aufrechterhaltung des Haarzyklus sorgen. Sind keine VDR vorhanden, ist der Zyklus nach der Ruhephase beendet, und neue Haare werden nicht mehr hervorgebracht.

Mögliche Ursachen für einen Vitamin D Mangel

Vor allem Menschen, die sich viel in Innenräumen aufhalten und nur selten im Freien sind für einen Vitamin D Mangel prädestiniert. Benutzt man ein Sonnenschutzmittel, können UV-Strahlen die Haut nicht passieren. Auch wenn der Körper durch eine gesunde Ernährung mit wichtigen Nährstoffen versorgt ist, kann der Vitamin D Bedarf nur schwer gedeckt werden. Das liegt daran, dass Vitamin D von Natur aus nur in wenigen Lebensmitteln ausreichend vorhanden ist.

Einige chronische Erkrankungen, wie beispielsweise entzündliche Darmerkrankungen, oder die Einnahme bestimmter Medikamente verhindern die optimale Aufnahme und Verwertung des Vitamins. Bei einer vorliegenden Niereninsuffizienz wird Vitamin D vermehrt über die Nieren ausgeschieden.

Darauf kommt es bei der Supplementierung an

Vitamin D Präparate machen grundsätzlich für jeden Menschen Sinn, denn eine Überdosierung ist nur in seltenen Fällen möglich. Mittlerweile hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ihre Empfehlungen sogar überarbeitet und deutlich erhöht. Während man früher eine tägliche Dosierung von 200 I.E. für sinnvoll erachtete, sind es heute 800 I.E.

Wenn man ein wenig im Internet stöbert, wird man feststellen, dass Fachleute die Empfehlungen sogar noch wesentlich höher ansetzen. Durchschnittlich wird eine Maximaldosis von 2.000 I.E. angegeben, wobei Studien auch bei einer längeren Einnahme von 10.000 I.E. pro Tag keine Nebenwirkungen zeigten.

Wurden die Speicher erst einmal aufgefüllt, kann man immer wieder eine Pause einlegen und die Blutwerte von Zeit zu Zeit kontrollieren lassen. Dass es sich um ein fettlösliches Vitamin handelt, sollte man bei der Einnahme berücksichtigen. Die meisten Präparate enthalten zusätzlich noch Vitamin K2, damit es bei der Calciumaufnahme durch das Vitamin D nicht zu Problemen kommt.

Haartransplantation bringt Haarpracht dauerhaft zurück

Manchmal helfen die gesündeste Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel und andere Maßnahmen leider nicht gegen den Haarausfall. Haarausfall ist ein sehr komplexes Thema, denn es spielen viele Faktoren und zahlreiche Ursachen eine Rolle. Oftmals findet man den wahren Grund trotz aller möglichen Untersuchungen gar nicht. Die einzig dauerhafte Lösung kann in diesem Fall eine Haartransplantation sein. Letztendlich geht es ja auch nur darum, lichtem Haar entgegenzuwirken, um nicht an Selbstbewusstsein zu verlieren.

Bereits seit mehr als 23 Jahren hat sich der türkische Chirurg Dr. Serkan Aygin den Haartransplantationen verschrieben. An seiner Klinik in Istanbul setzt man stets auf die neuesten Techniken um ein möglichst natürliches Resultat zu erzielen. Viele zufriedene Patienten aus allen möglichen Ländern haben ein ganz neues Lebensgefühl zurückerhalten.

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