Haarausfall bei Diabetes

Die Haarausfall Ursachen sind sehr vielfältig, wobei er auch durch Diabetes begünstigt werden kann. Diabetes ist eine weit verbreitete Stoffwechselerkrankung, die oftmals auch mit Haarausfall einhergeht. Der Haarverlust bei Diabetes mellitus ist durch eine Mangelversorgung mit wichtigen Nährstoffen begründet. Ist die Erkrankung sehr stark ausgeprägt, sind auch die Nerven betroffen, was wiederum zu einer schlechten Durchblutung der Haarwurzeln führt.

Bis zu 100 Haare gehen jedem Menschen täglich aus. Bei diffusem Haarausfall über einen längeren Zeitraum sollte man vom Arzt auch einmal die Blutzuckerwerte checken lassen. Dünner werdendes Haar ist ein große Problem bei Diabetes mellitus Erkrankten und kann die Lebensqualität stark mindern.

Haarausfall bei Diabetes mellitus durch Veränderung des Hormonstatus

Egal unter welchem Diabetes Typ man leidet, die Krankheit wirkt sich immer auf den ganzen Organismus aus. Leider kann zu den sichtbaren Symptomen auch Haarausfall gehören. Durch eine Beeinflussung des Hormonhaushalts kann auch die Funktionsfähigkeit der Schilddrüse in Mitleidenschaft gezogen werden.

Da mehr Androgene produziert werden wachsen weniger gesunde Haare nach und die Haarwurzeln bleiben im Ruhezustand. Dünner werdende Haare sind dann eine häufige Folgeerscheinung. Allerdings können die Hormone durch eine medikamentöse Behandlung wieder reguliert werden, so dass auch der Haarausfall wieder in den Griff zu bekommen ist. Auch eine ausgewogene Ernährung kann deutliche Verbesserungen bringen.

Weitere mögliche Auswirkungen auf das Haarwachstum

Die mangelnde Durchblutung der Kopfhaut kann die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff behindern. Das liegt daran, dass die Zuckermoleküle in ihrer Form verändert sind und somit auch die Kapillaren verstopfen können. Im Laufe der Zeit können dadurch die Haarwurzeln absterben und somit keine Haare mehr hervorbringen.

Leider hat man es bei der Zuckerkrankheit nicht selten mit kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) zu tun, denn Diabetes wirkt sich auch auf das Immunsystem aus. Dieses greift dann die Haarfollikel direkt an, so dass vermehrt Haare ausgehen. Die Kopfhaut kann stark austrocknen, weil weniger Talg produziert wird. Bakterien können sich leichter vermehren und Entzündungen verursachen. Schließlich kann sich ein langjähriger Diabetes auch auf die Psyche auswirken, die wiederum stark mit dem Haarwachstum zusammenhängt.

Antidiabetika können Haarausfall als Nebenwirkung haben 

Häufig kommen Diabetiker nicht um die Einnahme von Medikamenten herum. Diese sogenannten Antidiabetika bringen aber auch Nebenwirkungen mit sich, unter anderem auch Haarausfall. Allerdings muss man nicht mit kahlen Stellen rechnen und es droht auch kein vollständiger Verlust der Haare. 

Die speziellen Medikamente können bei langfristiger Einnahme einen negativen Einfluss auf den Darm haben. Nicht immer lösen also die Präparate selbst den Haarausfall aus. In diesem Fall kann sich die Darmflora verändern, so dass der Haarwuchs darunter leidet. Unter Umständen kann mit dem behandelnden Arzt aber ein anderes Medikament als Alternative gefunden werden.

Den Haarausfall bei Diabetes in den Griff bekommen

Wenn man infolge von Diabetes mellitus unter Haarausfall leidet, dann kann es dafür verschiedene Ursachen geben. Zunächst muss man diese also herausfinden, um mögliche Lösungsansätze zu finden. Eine erste Maßnahme ist der Wechsel des Medikaments, falls dies eine Option ist. Darüber hinaus kann sich auch eine gesunde Ernährung auf das Haarwachstum auswirken oder spezielle Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. 

Mit Hilfe geeigneter und milder Haarpflegeprodukte kann die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Schließlich gibt es auch noch einige Haarwuchsmittel, die äußerlich angewendet werden können.

Haartransplantation verhilft wieder zu mehr Lebensfreude

Diabetes mellitus ist eine chronische Erkrankung, die nicht heilbar ist. Allerdings lässt sie sich mit Medikamenten und einer Umstellung der Lebensweise gut kontrollieren. Ist der Haarverlust jedoch stark vorangeschritten, lässt sich neues Haarwachstum manchmal nicht wieder fördern.

Der türkische Chirurg Dr. Serkan Aygin hat sich auf Haartransplantationen spezialisiert und leitet seine eigene Klinik in Istanbul. Dank innovativer Operationstechniken kann er durch einen minimalinvasiven Eingriff wieder für volles Haar sorgen. Seine langjährige Expertise garantiert seinen Patienten eine hohe Anwuchsrate und ein natürliches Resultat. Die innovative Soft FUE-Technik ist besonders schonend und erfolgsversprechend. Bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch, können die individuellen Möglichkeiten erörtert werden. Das Ärzteteam rund um Dr. Serkan Aygin steht den Patienten auch nach der Operation mit Rat und Tat zur Seite.

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