Solarium & Sauna nach der Haartransplantation

Nach einer Haartransplantation hängt das endgültige Operationsergebnis ganz maßgeblich vom Verhalten des Patienten ab. Er bekommt von der Klinik ein paar wichtige Verhaltensregeln, an die er sich strikt halten sollte. In den ersten drei Tagen nach dem Eingriff ist weitgehende körperliche Schonung angesagt. In diesem Zeitraum sollte möglichst auch auf das Rauchen und den Konsum von Alkohol verzichtet werden.

Falls man bei der Arbeit mit Staub oder Schmutz in Berührung kommt, sollte man vorsichtshalber ein paar Tage zuhause bleiben. Auch wenn es zu Juckreiz kommen sollte, darf man nicht an der Kopfhaut kratzen, denn man könnte die Grafts beschädigen. Da Schweiß den Heilungsprozess negativ beeinflussen kann, ist für mindestens zwei Wochen auf Sport zu verzichten. Schweiß ist ein gutes Thema, denn wie sieht es dann mit dem Besuch von Sauna und Solarium aus?

Auf Saunagänge ist vorübergehend zu verzichten

Viele Menschen sind passionierte Saunagänger, doch Sauna nach der Haartransplantation ist keine gute Idee. Der Grund dafür ist in erster Linie das starke Schwitzen bei einem Saunagang, das mehrere Risiken birgt. Vier bis sechs Wochen nach der Haartransplantation kann man langsam wieder mit dem Saunieren beginnen.

Zunächst sollte man sich im unteren Bereich aufhalten und die Aufenthaltsdauer auch nur nach und nach steigern. Damit die Grafts keinen Schaden nehmen, wird die Kopfhaut nur mit dem Handtuch abgetupft und der Schweiß keinesfalls abgerieben. Stellt man nach dem Saunieren starken Juckreiz oder ein Spannen der Kopfhaut fest, sollte man noch eine Weile auf die Sauna verzichten.

Schwitzen ist unter allen Umständen zu vermeiden

Durch den Schweiß könnte es zum einen zum Aufweichen der Krusten auf der Kopfhaut kommen, und zum anderen steigt das Infektionsrisiko. Die Schweißbildung kann das Anwachsen der transplantierten Haare erschweren oder sogar ganz verhindern.

Darüber hinaus kann es aufgrund der Wärme in einer Sauna auch zu vermehrtem Juckreiz kommen, so dass man das Kratzen unter Umständen nur schwer unterdrücken kann. Kratzt man an der Kopfhaut, kann dies ein Ausfallen der Grafts verursachen oder eine Infektion auslösen. Nicht selten bilden sich durch das Schwitzen auch Pickel auf der Kopfhaut.

Empfindliche Kopfhaut vor UV-Strahlung schützen

Nach der Haartransplantation ist die Kopfhaut natürlich äußerst sensibel. In der direkten Sonne sollten sich Patienten demnach ohne Kopfbedeckung überhaupt nicht aufhalten. Beim Tragen einer Mütze oder eines Hutes ist aber darauf zu achten, dass diese nicht zu viel Druck auf die Kopfhaut ausüben, denn das wäre kontraproduktiv.

Je umfangreicher die Haartransplantation war, desto länger muss man die Kopfhaut vor Sonneneinstrahlung schützen. Die mögliche Entstehung von Pigmentflecken auf der Kopfhaut stellt nur ein kosmetisches Problem dar. Fängt man sich hingegen einen Sonnenbrand im Operationsbereich ein, dann kann dies schwerwiegende Folgen haben und zu Haarausfall führen.

Solarium ist nach der Haartransplantation tabu

Das Solarium nach der Haartransplantation ist allerdings auch keine mögliche Alternative, denn auch hier könnten die UV-Strahlen zur Gefahr werden. Im Solarium stellt aber nicht nur die UV-Strahlung ein Risiko dar, auch eine vermehrte Schweißbildung kann das Endergebnis beeinträchtigen.

Mindestens vier bis sechs Wochen sollte man auf Besuche im Solarium verzichten. Nach diesem Zeitraum kann man sich wieder auf eine Sonnenbank legen, sollte die Zeit unter dem Solarium aber nur langsam steigern. Zu Beginn sollten ein paar Minuten nicht überschritten werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man vielleicht auch ein T-Shirt oder ein Handtuch über die Kopfhaut legen.

Der Heilungsprozess nach einer Haartransplantation

Nach etwa drei Tagen bilden sich Verkrustungen auf der Kopfhaut, um die minimalen Verletzungen zu schützen. Nachdem sich der Schorf in den nächsten 14 Tagen abgelöst hat, erscheint darunter die saubere Kopfhaut. In den kommenden zwei Wochen wachsen die verpflanzten Haarfollikel in den Empfängerbereich ein und erstes Haarwachstum kann beobachtet werden.

Man darf nicht erschrecken, wenn die transplantierten Haare innerhalb der ersten sechs Wochen komplett ausfallen. Das ist vollkommen normal, denn die Haarfollikel treten in eine Ruhephase ein und regenerieren sich. Der Heilungsprozess nach der Operation erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa drei Monaten. Erst dann sind die Haarfollikel richtig angewachsen und können mit der Produktion neuer Haarwurzeln beginnen.

Professionelle Haartransplantationen an der Dr. Serkan Aygin Clinic

Auf seine langjährige Expertise kann Dr. Serkan Aygin in seiner Klinik in Istanbul vertrauen. In der international bekannten Einrichtung konnten sich bereits unzählige Patienten aus dem In- und Ausland von seinem Können überzeugen. Der Chirurg wendet stets die neuesten Operationstechniken an und hat dabei ein äußerst kompetentes Team an seiner Seite.

Zu den international renommierten Kliniken für professionelle Haartransplantationen gehört die Klinik von Dr. Serkan Aygin in Istanbul. Der Chirurg kann zahlreiche Referenzen vorweisen und verfügt über eine langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet. Die Zufriedenheit seiner Patienten aus vielen europäischen Ländern spricht für sich. Dr. Serkan Aygin ist stets auf dem neuesten Stand der Technik und kann den Patienten in seiner Klinik innovative Technologien bei der Haartransplantation anbieten.

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