Haartransplantation negative Erfahrungen

Nach einer Haartransplantation kann man in der Regel bald wieder von einem besseren Lebensgefühl profitieren. Die wenigsten Patienten sprechen gerne über dieses Thema. Volles Haar ist der Traum vieler Männer, die unter erblich bedingtem Haarausfall leiden. 

Es handelt sich jedoch um einen chirurgischen Eingriff, der natürlich auch mit gewissen Risiken verbunden ist. Wenn man dann an einen unerfahrenen Chirurgen gerät, sind negative Erfahrungen leider nicht ausgeschlossen. Es ist deshalb extrem wichtig, dass man eine seriöse Klinik und einen erfahrenen Arzt auswählt.

Klinik mit viel Bedacht auswählen

Wenn man eine Haartransplantation durchführen lassen möchte, sollte der günstigste Preis nicht das ausschlaggebende Kriterium sein. Kahle Stellen bei genetisch bedingtem Haarausfall können psychisch sehr belastend sein. Eine FUE-Haartransplantation ist heutzutage Routine. Es ist aber auch wichtig, dass die transplantieten Haare gut anwachsen und ein Leben lang neue Haare hervorbringen.

Durch sorgfältige Recherche lassen sich gewiss diverse Referenzen finden. Auch Zertifikate können ein erster Hinweis auf die Seriosität des Anbieters sein. Anhand von Vorher-Nachher-Bildern kann man das Können des Chirurgen und die zu erwartenden Resultate gut beurteilen. Die Klinik sollte bereits zahlreiche Haartransplantationen durchgeführt haben. Handelt es sich um eine Einrichtung im Ausland, sollte auch ein Dolmetscher zur Verfügung stehen, um Missverständnissen vorzubeugen.

Mangelnde Aufklärung führt zu falschen Erwartungen

Bevor überhaupt irgendwelche Grafts verpflanzt werden, muss eine kompetente Beratung durch den behandelnden Arzt erfolgen. Während des Aufklärungsgesprächs dürfen auch mögliche Risiken und Nebenwirkungen nicht verschwiegen werden. Eine oberflächliche Beratung ist kein gutes Zeugnis für eine Klinik und sollte grundsätzlich skeptisch machen.

Leidet ein Patient unter extremem Haarausfall, ist es völlig normal, dass eine einzige Haartransplantation häufig nicht ausreicht. Nicht selten ist dann eine zweite oder gar dritte Behandlung notwendig. Ein renommierter Mediziner wird den Patienten gleich auf diese Möglichkeit hinweisen. Die Haare müssen ein Jahr wachsen, erst dann kann das Endergebnis beurteilt und über das weitere Vorgehen beraten werden. 

Mögliche negative Erfahrungen nach einer Haartransplantation

Wie bei jedem operativen Eingriff, kann auch bei einer Haartransplantation der Erfolg nicht zu 100 Prozent gewährleistet werden. Sollte das Ergebnis am Ende nicht zufriedenstellend sein, kann dies verschiedene Ursachen haben. Entweder beherrschte der Chirurg sein Handwerk nicht gut genug, oder es sind gravierende Fehler bei der Nachsorge passiert. Die folgenden Gründe führen häufig zu negativen Erfahrungen.

Fehler bei der Entnahme der Grafts

Egal, um welche Technik es sich handelt, eine Haartransplantation erfordert immer ein sehr gutes Fingerspitzengefühl und absolute Präzision. Viel Zeit und Bemühungen sind notwendig, um die Durchführung einer Haartransplantation bis ins Detail zu beherrschen. Ein erfahrener Arzt muss das Verhältnis zwischen Spender- und Empfängerbereich effektiv nutzen.

Nur wenn die Grafts sorgfältig ausgewählt werden, produzieren sie an den neuen Stellen dauerhaft Haare und sorgen für einen natürlichen Look. Der Spenderbereich darf auch nicht total ausgedünnt werden, denn schließlich sollen keine neuen Lücken entstehen.

Unnatürlich wirkendes Resultat

Auch ein unnatürliches Ergebnis ist der Unerfahrenheit des Arztes geschuldet. Normalerweise beginnt die Behaarung etwa 1,5 Zentimeter oberhalb der Augenbrauenfalte. Um einen natürlichen Haaransatz zu gewährleisten, wird er vor der Operation angezeichnet. Für eine ästhetische Optik muss dabei auch auf die Symmetrie des Gesichts geachtet werden.

Finden diese Aspekte keine Berücksichtigung, wirkt der Haaransatz später wie mit einem Lineal gezogen. Soll die neue Haarpracht möglichst natürlich wirken, müssen auch die Anzahl der Grafts und deren Wuchsrichtung stimmen.

Probleme bei der Wundheilung

Die Wundheilung läuft bei jedem Patienten unterschiedlich schnell ab. Unter Umständen kann es durch die Haarentnahme zu kleinen roten Punkten auf der Kopfhaut kommen. Das sind minimale Verletzungen, die natürlich erst verheilen müssen. 

Es kann durchaus ein paar Wochen dauern, bis die Stellen verschwunden sind. In diesem Fall muss der Patient einfach etwas Geduld aufbringen. Lediglich wenn Schmerzen entstehen, oder die Haut nässt, muss der Arzt konsultiert werden.

Erwartungen wurden nicht erfüllt

Es ist wichtig, dass dem Patienten beim Vorgespräch realistische Resultate beschrieben werden. Enttäuschungen entstehen in der Regel nur dann, wenn Erwartungen nicht erfüllt wurden. Eine seriöse Klinik wird immer die Anzahl der zu verpflanzenden Grafts im Vorfeld festlegen.

Sind die Haare schon stark ausgedünnt, kann der Traum von vollem Haar eventuell unerfüllt bleiben oder nur durch mehrere Eingriffe erreicht werden. Um sich negative Erfahrungen nach einer Haartransplantation zu ersparen, sollte man eventuell auch eine zweite Meinung einholen. Es gibt also durchaus Kandidaten, die weniger gut für eine Haartransplantation geeignet sind.

Renommierte Kliniken in der Türkei

Mit einem erfahrenen Ärzteteam kann die Dr. Serkan Aygin Clinic in Istanbul punkten. Unzähligen Patienten aus allen möglichen Nationen konnte der international anerkannte Chirurg schon zu mehr Lebensqualität und einem gesteigerten Selbstvertrauen verhelfen.

Eine ausführliche persönliche Beratung ist Dr. Serkan Aygin sehr am Herzen gelegen. Nur mit Ehrlichkeit und realistischen Erwartungen kann die Haartransplantation auf beiden Seiten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen.

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