Haartransplantation Medikamente

Wer sich mit dem Thema Haartransplantation beschäftigt, wird zwangsläufig auch über die Frage nach Medikamenten stolpern. Zum einen geht es um die Einnahme von Medikamenten, die vor dem operativen Eingriff unterbrochen werden muss. 

Auf der anderen Seite gibt es aber auch bestimmte Medikamente, die nach der Haartransplantation zum Einsatz kommen. Nur wenn man sich an die Vorgaben und Empfehlungen der Ärzte hält, kann man bald wieder an einem vollen Haarwuchs erfreuen. Die medikamentöse Behandlung nach der Haartransplantation wird individuell auf jeden Patienten abgestimmt.

Bestimmte Medikamente vor der Haartransplantation absetzen

Bei einer Haartransplantation handelt es sich um einen operativen Eingriff. Wie es bei Operationen allgemein üblich ist, müssen einige Medikamente im Vorfeld abgesetzt werden. Zwei Wochen vor der Haartransplantation sollten keine blutverdünnenden Mittel wie Aspirin (ASS), MSM, Marcumar oder Minoxidil mehr angewendet werden. 

Eine Woche vor der Behandlung ist auf potzensteigernde Mittel zu verzichten. Auch bei Multivitaminpräparaten ist Vorsicht angesagt, vor allem die Vitamine E und B sollten tabu sein. Das gleiche gilt für Proteinpulver, wobei gerade die Aminosäuren L-Lysin, L-Arginin und L-Citrullin bedenklich sind.

Drei Tage vor der Haartransplantation müssen dann eine ganze Reihe an Medikamenten weggelassen werden. Dazu zählen Schmerzmittel aus der Gruppe nichtsteroidaler Antirheumatika, wozu auch Ibuprofen und Diclofenac gehören. Außerdem muss auf Muskelrelaxanzien, Blutdrucksenker, abschwellende Nasensprays, homöopathische Mittel sowie Beruhigungsmittel verzichtet werden.

Medikamente nach der Haartransplantation?

Bei einer Haartransplantation entstehen winzige Verletzungen auf der Kopfhaut. Diese können natürlich eine Eintrittspforte für Schmutz und Keime sein. Da somit immer eine Infektionsgefahr besteht, wird oftmals vorbeugend ein Antibiotikum verschrieben. Normalerweise werden die Tabletten eine Woche lang eingenommen.

Unter Umständen kann es nach dem Eingriff zu Schmerzen kommen, die mit einem Schmerzmittel gelindert werden können. Meistens werden Präparate verschrieben, die gleichzeitig auch entzündungshemmende Eigenschaften haben.

Eine Schwellung im Bereich der Stirn ist nach der Haartransplantation normal. Damit diese schneller verschwindet, werden in den ersten Tagen manchmal abschwellende Medikamente eingenommen. Sollten Patienten Raucher sein, wird ihnen auch die Einnahme von Aspirin zur Blutverdünnung empfohlen.

Medikamente bei erblich bedingtem Haarausfall

Natürlich wachsen kahle Stellen ein paar Monate nach der Haartransplantation zu.  Um die verpflanzten Haare muss man sich auch keine Sorgen machen, denn sie fallen nicht mehr aus. Wenn ein Patient aber unter erblich bedingtem Haarausfall leidet, dann können Haare an anderen Stellen ausgehen. Um das optische Erscheinungsbild nach der Transplantation dauerhaft zu erhalten, sollten eventuell spezielle Medikamente verordnet werden.

Man muss also unbedingt den Haarausfall stoppen, damit man nicht erneut eine Haartransplantation vornehmen lassen muss. Ein Voranschreiten kann man zumindest verlangsamen, indem man Finasterid oder Minoxidil anwendet. Minoxidil ist eine Lösung, die täglich auf die Kopfhaut aufgetragen wird, und sich als äußerst wirkungsvoll erwiesen hat. Die orale Einnahme von Finasterid kann Haarausfall verhindern und gleichzeitig wieder ein vermehrtes Haarwachstum anregen.

Optimale Nachsorge an der Dr. Serkan Aygin Clinic

Die Dr. Serkan Aygin Clinic in Istanbul ist international für die Durchführung professioneller Haartransplantationen bekannt. Dem Team ist aber nicht nur an einer erstklassigen Betreuung während des Aufenthalts gelegen. Auch nach der Haartransplantation werden die Patienten von den Mitarbeitern bestens betreut. 

Selbstverständlich werden auch entsprechende Medikamente verordnet, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Darüber hinaus soll natürlich der erreichte Haarstatus über viele Jahre erhalten bleiben. Die Medikation wird stets individuell an die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten angepasst.

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