Haartransplantation am Haaransatz

25.12.2020

Die Proportionen des Gesichts werden unter anderem auch maßgeblich von der Haarlinie bestimmt. Somit ist der Haaransatz auch mit für die jeweilige Ausstrahlung verantwortlich. Sofern das obere Drittel des Gesichts flächenmäßig am größten ist, kann von einer hohen Stirn die Rede sein. Da kann man noch so volles Haar haben, eine hohe Stirn lässt sich nur teilweise durch einen Pony kaschieren.

Frauen leiden ganz besonders unter einer hohen Stirn, denn viele Frisuren sind in diesem Fall einfach unvorteilhaft. Der Haaransatz kann sich bereits immer so weit hinten befunden haben, häufig ist er aber aufgrund der androgenetischen Alopezie zurückgewichen. In diesem Fall können auch Präparate zur Förderung des Haarwuchses nichts bewirken. Die einzige Lösung bei einer hohen Stirn ist eine Haartransplantation, der sich auch immer mehr Frauen unterziehen.

Mögliche Ursachen für Haarausfall am Haaransatz

Es gibt zwei Gründe, warum Haare am Haaransatz vermehrt ausgehen können. Männer haben es meistens mit dem erblich bedingten Haarausfall zu tun, der zunehmend zu kahlen Stellen führt. Vor allem Geheimratsecken sind oftmals schon in den Zwanzigern stark ausgeprägt. Diese können sich dann so ausdehnen, dass auch der Haaransatz nach und nach verschwindet.

Haarausfall bei Frauen ist noch eine ganz andere Hausnummer, denn bei ihnen leidet das Selbstbewusstsein ganz enorm darunter. Häufig sorgt diffuser Haarausfall für eine schwindende Haarpracht. Sollte bei Frauen eine genetische Alopezie vorliegen, dann kommt es meistens zu einem allgemeinen Ausdünnen der Haare und einer Lichtung am Scheitel. Bei ihnen kann jedoch auch eine so genannte Traktionsalopezie vorliegen, bei welcher der Haaransatz weiter nach oben wandert. Diese entsteht durch das straffe Zurückbinden der Haare, wobei die Haarfollikel geschädigt werden und irgendwann ganz absterben können.

Haartransplantation bei Haarausfall am Haaransatz

Falls man etwas gegen seine hohe Stirn unternehmen möchte, kommen vor allem zwei Varianten der Haartransplantation in Frage. Die FUT-Methode (follicular unit transplantation), bei der ganze Hautstreifen herausgetrennt werden müssen, ist inzwischen veraltet. Mittlerweile setzen die meisten Klinik auf die bewährte FUE-Methode, bei der Haarfollikel aus dem Spenderbereich extrahiert und an die lichten Stellen verpflanzt werden.

Sehr populär ist die Saphir-FUE, bei der besonders scharfe Klingen ein äußerst präzises Arbeiten ermöglichen. Um auf das Schaffen von Kanälen auf der Kopfhaut verzichten zu können, wird auch gerne die DHI-Haartransplantation angewendet. Mit Hilfe eines Implantationsstifts werden einzelne Haarfollikel entnommen und dann direkt transplantiert. Dieser Eingriff ist zwar etwas aufwändiger und teurer, dafür verläuft die Heilung aber auch viel schneller und ohne Narben.

Optimale Haarlinie für ein natürliches Resultat

Eine Haartransplantation am Haaransatz erfordert eine besonders sorgfältige Vorbereitung und die Umsetzung der idealen Haarlinie. Ist diese später nicht optimal, kann das Endergebnis sehr unnatürlich wirken und dem Gesicht einen seltsamen Ausdruck verleihen. Somit ist diese Form der Haartransplantation eine echte Herausforderung für den Chirurgen. Die künftige Haarlinie muss sowohl mit der Kopfform als auch mit den Gesichtsproportionen harmonieren. Dabei sollte aber auch das Alter des Patienten berücksichtigt werden und nicht auf Jugendlichkeit um jeden Preis gesetzt werden.

Im Idealfall wird der behandelnde Arzt den Haaransatz auch passend zur jeweiligen Persönlichkeit wählen. Von Natur aus wachsen die Haare am Ansatz etwas ungleichmäßig, was ebenfalls umgesetzt werden sollte. Keinesfalls darf die Haarlinie am Ende ganz gerade sein, und der behandelnde Arzt muss sich auch an der Wuchsrichtung der verbliebenen Haare orientieren. Die Anzahl der Haarfollikel Einheiten muss entsprechend der optimalen Haardichte gewählt werden. Zur Stirn hin muss der Übergang ganz sanft sein, erst ein Stück weiter hinten können bei Bedarf die Haare dichter platziert werden. Für Frauen gibt es eine gute Nachricht, denn es muss keine Komplettrasur durchgeführt werden.

Modernste Methoden an der Dr. Serkan Aygin Clinic

Der Chirurg Dr. Serkan Aygin leitet seit über 20 Jahren seine eigene Klinik in Istanbul. Die klassische FUE (follicular unit extraction) und DHI Haartransplantation führte er bei zahlreichen Patienten aus dem In- und Ausland durch und konnte ihnen damit wieder die Lebensfreude zurückbringen. Dieser reiche Erfahrungsschatz bildet die Basis für eine Anwachsrate von sensationellen 98 Prozent und ganz natürlichen Resultaten.

Die Beseitigung einer hohen Stirn kann quasi als Königsdisziplin der Haartransplantation angesehen werden, und diese wird vom türkischen Mediziner und seinem Team bestens beherrscht. Damit die Behandlung für den Patienten so komfortabel wie möglich ist, setzt man an der Klinik bevorzugt auf die Soft-Anästhesie. Bereits nach wenigen Monaten wird die hohe Stirn der Vergangenheit angehören.

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